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Geboren in Luzern 1951

1967: längerer Aufenthalt in Deutschland
1971: Lehrerdiplom
1973-74: Kunstgewerbeschule Bern, pädagogische Abteilung
1973: Studienaufenthalt in Grossbritannien
1974-78: Ecole supérieure d’arts visuels, Genf / Diplom für Kunstpädagogik
1979: Studienaufenthalte in Griechenland, Jugoslawien, Irland, Holland
1981-82: Ecole supérieure d’arts visuels, Genf / Fortbildung im Bereich Fotografie
1981: Zusatzausbildung Kunstpädagogik
ab 1982: als Kunsterzieherin tätig

Notiz zum künstlerischen Gang

Die in der fernen oder nahen Erinnerung verborgenen Bilder hochkommen lassen; noch schnell Teile davon erfassen, bevor sie verschwinden oder zersplittern;
Ein neues Bild entstehen lassen,
das eine neue Emotion ausdrückt, trotzdem aber mit der immer anwesenden Vergangenheit im Zwiegespräch bleibt: dies ist meine Reise durch Zeit und Raum.

Das Trennen und Wiederzusammensetzen, das Wiederaufbauen oder Intervenieren auf Fotografie, all das ändert das Grundbild, unterbricht und schafft neue Ebenen, in denen Vorstellung, Gedächtnis, Projektion und Gegenwart zusammenwirken und neue Objekte bilden, die eine neue Subjektivität enthüllen, wobei der Ursprung und der Wandelprozess sichtbar gemacht werden.

Das Umherstreifen, die Reisen und Wegläufe, die Ausflüge und Entdeckungen unbekannter oder vergessener Orte, die Nähe der Natur mit ihrem Zauber und ihrer Anregung zu Meditation…eine unerschöpfliche Quelle von Emotionen.

Zu meiner Arbeit

Die Darstellung von Himmeln ist seit vielen Jahren in meiner Arbeit gegenwärtig. Sie symbolisiert das innere Empfinden und den nach oben, in einen unendlichen Raum gerichteten Blick, wo es kein Vorher und kein Nachher, weder ein Oben noch ein Unten gibt.

„Irdische“ Elemente wie Landschaften, Pflanzen, Steine oder sonstige natürliche Erzeugnisse kommen dazu, indem sie gemalt, fotografiert oder eingesammelt werden. Sie dienen als Zeugen eines anderen Raumes, des Zeit-Raumes, den ich zu erfassen versuche, indem ich sie in den Repräsentationen gegenüberstelle.

Die Letzteren sind einem bestimmten Rhythmus des Schaffens unterworfen, der Zeit einer Reise, eines Ganges, der Jahreszeiten oder der Jahre.

PortraitBUTTLER1

MARIANNE

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